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Spätsommer – zu spät für den Sommer?
von Meeno Schrader
September, in diesem Monat kann der Sommer, mit der Ziellinie im Blick, noch einmal alles geben. Etwa 3 Wochen hat er Zeit für seinen Endspurt, dann beginnt der Herbst. Dabei kann die Sonne zunächst noch für maximal etwa 13 bis 14 Stunden scheinen, für mehr als die Hälfte des Tages also, wenn man sie nur lassen würde. Das ändert sich im Laufe des Monats aber, denn im September geht der Sommer zu Ende. Am 23. September um 5 Uhr und 9 Minuten ist es so weit: Herbstanfang!
Tag und Nacht sind dann exakt gleich lang – das ist die sogenannte Tag-Nacht-Gleiche. Zwölf Stunden Tag, zwölf Stunden Nacht, und das auf der gesamten Erde, egal ob Süd- oder Nordhalbkugel! Ab dann werden die Tage bei uns kürzer, die Nächte länger. Die Erde neigt ihre Nordhalbkugel wieder weg von der Sonne, die Übergangsjahreszeit Herbst beginnt. Meteorologischer Herbstanfang ist ja schon am ersten September. Das hat allerdings nur statistische Gründe. Mittelwerte und andere rechnerische Größen lassen sich einfach leichter bilden, wenn man die Daten ganzer Monate einspeisen kann.
Spätestens ab Herbstbeginn Ende September können die Nächte wieder empfindlich kalt werden. Aber zum Glück haben wir ja viel Wasser um uns herum, das seine Wärme speichert, lange hält und nur sehr langsam abgibt, so dass die Nächte in Küstennähe gerne noch lau bleiben. Außerdem bietet der September ja noch genug Zeit für schöne Tage. Für Hochdruckgebiete wird es zwar schwer, sich jetzt dauerhaft bei uns durchzusetzen und für Hochsommer zu sorgen, zu spät für den Sommer ist es aber nicht. Einem wunderschönen „Spät-Sommer“ steht – theoretisch – nichts im Wege. Und seien wir mal ehrlich, das sind doch eigentlich die schönsten Tage; wenn es nicht mehr so brütend heiß ist, wenn die Farbpalette ins rot-goldene umschwenkt und Herbststürme noch auf sich warten lassen. Der September hat neben warmen Farben sicherlich auch ein paar warme Tage in petto.
Jetzt bleibt also abzuwarten, ob sich der September als „Spät-Sommer“ oder eher als „Früh-Herbst“ entpuppt.
Neue Energien und alte Gemäuer
Ingo Sparl steckt voller Energie – das merkt man sofort, wenn man sich mit dem Geschäftsmann unterhält. Mit Begeisterung führt er seine Geschäfte und mit vollem Einsatz verwirklicht er kleine Projekte ebenso wie die ganz großen. Energie ist sein Stichwort, denn die hat Ingo Sparl nicht nur in sich, sondern diese produziert er auch.
Die Rede ist von Photovoltaik-Anlagen. Sein Unternehmen Spinservice hat neben zahllosen kleinen, mittleren und großen Projekten auch die drittgrößte Aufdachanlage Europas geplant und installiert. Dabei bietet Spinservice ein Rundum-Sorglos-Paket für die Kunden. Von der Planung bis zum Aufbau bleibt alles in einer Hand. Sämtliche Anträge, der Anschluss bei den Stadtwerken, die Montage – würde man dies mit einem Hausbau vergleichen wäre „schlüsselfertig“ der korrekte Ausdruck. „Gewöhnlich wird dies alles von unseren eigenen Mitarbeitern durchgeführt“, erklärt Ingo Sparl. So werden unangenehme Überraschungen vermieden, die entstehen könnten, wenn ein Subunternehmer nicht so arbeitet, wie Spinservice es vorsieht. Weil jedoch alles in der Hand des Unternehmens bleibt, kann Spinservice absolute Zuverlässigkeit und hohe Qualitätsansprüche bieten.
Spinservice verarbeitet bei den Photovoltaik-Anlagen eine spezielle Ständerwerktechnik, die Hauseigentümern einen enormen Vorteil bietet. Das Ständerwerk wird nämlich durch ein innovatives Montagesystem so auf dem Dach platziert, dass die Dachhaut nicht beschädigt oder durchdrungen wird. Das Montagegestell liegt konstruktionsbedingt durch das Eigengewicht fest auf dem Dach auf und gewährt eine langjährige Beständigkeit.
Auf Anhieb verliebt in die Villa Sager
„Ich habe die Villa Sager damals im Internet entdeckt und hatte sofort den Wunsch, dieses wunderschöne historische Haus zu neuem Leben zu erwecken“, berichtet Ingo Sparl.
Carl Sager ließ das hübsche Anwesen im Jahre 1927 erbauen. Es ist eingetragenes Bau- und Kulturdenkmal mit Umgebungsschutz und befindet sich in der Carlstraße in Neumünster. Das malerische Hauptgebäude mit den zwei dazugehörigen Torhäusern liegt auf einem über 18.000 qm großen Grundstück. Herrschaftlich und geheimnisvoll hinterlässt das klassisch historische Anwesen einen bleibenden Eindruck. Bereits die Zufahrt bietet einen imposanten Anblick. Spaliert durch die beiden Torhäuser, eingesäumt von hohen, alten Bäumen wirkt das Rondell wie eine Allee.
Wenn auch die äußere Betrachtung schon die Augen glänzen lässt, so staunt man doch aufgrund der Schönheit, die einem im Inneren der Villa erwartet. Wunderschöne kleine Dinge lassen erahnen, wie dieses Gebäude in seinen Glanzzeiten wohl ausgesehen haben mag – und sie lassen hoffen! Denn Ingo Sparl will genau diesen Zustand wieder hervorrufen. Nach altem Stil werden die kleinen Erker, die runden Fenster, die durch eine Kurbel von innen zu schließenden, hölzernen Fensterläden, tiefe Fensterbänke die zum Verweilen einladen, alte Einbauschränkchen, stilvolle hölzerne Treppen und tausend andere tolle Blickfänge mehr wieder hergerichtet.
Genutzt werden soll die Villa Sager als Gewerbefläche. Nach Interessentenwunsch können größenangepasste Büros angemietet werden. So gut wie alles ist möglich in der Villa. Der Eigentümer steht bereits mit einigen interessierten Firmen in Verbindung und bei diesem tollen Objekt wird es sicher nicht lange dauern, bis die Flächen alle vermietet sind.
Ingo Sparl schwebt vor, das Gebäude mit Veranstaltungs-, Seminar- und Tagungsräumen zu versehen. In einem wunderschön gestalteten Raum im Dachgeschoss der Villa, der durch eine freiliegende Balkenkonstruktion einen besonderen Charme versprüht, kann beispielsweise ein Veranstaltungsraum für ca. 75 Personen zum Leben erwachen. Ein Raum im Erdgeschoss – zu früheren Zeiten wahrscheinlich der Salon des Hauses – wird zu einem Besprechungszimmer hergerichtet. Er führt direkt auf die herrschaftliche Terrasse mit Blick auf den Garten.
Insgesamt hat die Villa Sager eine Nutzfläche von 860 qm – herbei ist weder der Keller noch die Dachgeschossfläche mitgerechnet. Im Dachgeschoss befindet sich noch einmal eine ca. 160 qm große Fläche. Dazu kommen die beiden Torhäuser, wobei das südliche Torhaus rund 370 qm und das nördliche 200 qm Fläche aufweist. Angedacht ist es, ein Blockheizkraftwerk einzubauen. Dieses wäre dann sowohl für die Eigenversorgung des Anwesens als auch zur Energiegewinnung und Einspeisung in das örtliche Energienetz gedacht.
„Wir möchten auf jeden Fall, dass die Villa für Jedermann zugänglich bleibt“, unterstreicht Ingo Sparl. Daher sind Veranstaltungen wie Sommerfeste, Weihnachtsmärkte u. ä. auch fester Bestandteil der Zunkuft der Villa Sager.
Villa Sager, Spinservice UG, Carlstr. 169, 24537 Neumünster, Tel. 0 43 21 / 7 55 48-0, www.villa-sager.de, www.spinservice.de
61. NORLA
Landtechnik, Tiere, Genuss und Erlebnisse Die 61. NORLA eröffnet in der Zeit vom 9. bis 12. September ihre Tore. Über 450 Aussteller zeigen auf 150.000 qm ihre neusten Produkte. Die große Landtechnik ist ebenso wie modernste Stalleinrichtungen vom Melkroboter bis zu Tränken und Entmistungsanlagen zu sehen.
Die Devise für die NORLA der Zukunft lautet: „Keine NORLA ohne Tiere“. Zur NORLA 2010 stehen Ponys, Ziegen, Schafe, Kaninchen und Geflügel im Mittelpunkt. Es gibt eine Rassegeflügelschau und Rassekaninchenschau mit einer Prämierung der Zuchttiere. In der Halle der Landwirtschaftskammer steht das regionale Gütezeichen „Geprüfte Qualität aus Schleswig-Holstein“ im Mittelpunkt. Der Miniaturbauernhof der Landwirtschaftskammer bietet großen Spaß für kleine Leute. Die erneuerbare Energie von der Windkraft über die Photovoltaik bis zur Holzbeheizung zeigen, wie man kostengünstig Energie einsetzen und auch eine positive Umweltleistung durch CO2-Einsparungen erbringen kann.
In der Halle 2 geht es ums Essen und Trinken. Im Bauerntreff servieren die Blaumeisen aus Hademarschen Leckereien aus Schleswig-Holstein, unter dem Motto „Schleswig-Holstein i(s)st lecker“. Die Lieblingsbeschäftigung für die vielen jungen Messebesucher ist nicht nur das Streicheln der vielen Tiere, auf den Traktoren am Steuer zu sitzen oder eine knackige Bratwurst zu verzehren, sondern ebenso auch Milch und Obst verkosten und auch mal Eis und Waffeln schleckern. Die NORLA hat eben Flair und das gewisse Etwas.
www.norla-messe.de
Eine zündende Idee
Eine Idee ist wie eine Zündschnur: Mit nur einem Funken kann sie zu einem wahren Feuerwerk werden.
Die Trainingsprogramme reichen vom mehrtägigen hochkarätigen Willpower Training über Tagestrainings zur Teambildung oder einer vierstündigen MOTIVations-Rallye bis zu den Angeboten für Vereine, Clubs oder Familien, die den Schwerpunkt auf Spaß und Freude am Tun legen. Die Teilnehmer der Trainings kommen aus allen Teilen der Wirtschaft sowie immer häufiger aus dem Bereich Sport, um die gewünschten Ziele, die erhofften Erfolge, auch Visionen, zu erreichen. Auf Wunsch wird ein spezielles Trainingsdesign entwickelt, so dass aus einem Minus schnellstens ein Plus erzielt wird. Ein Nacharbeiten ist in den seltensten Fällen notwendig, obwohl viele Firmen schon zu Stammgästen geworden sind. Die Trainings werden stets und ausschließlich mit fachkundigen Moderatoren und Trainern durchgeführt. Trainingssprache ist neben Deutsch und Englisch auch Plattdeutsch. Die Trainings werden überwiegend im Low Ropes Parcours auf einem ca. 4.000 qm großen Waldstück, dem TAkelage NAtur GArten, durchgeführt. Sie bilden die Basis zur eigenen Selbstsicherheit und darauf folgendem Selbstbewusstsein. Nur so können die High Ropes Elemente bedenkenlos eingeflochten werden. Trainings-Termine finden stets nach Vereinbarung statt. Für mehr Informationen fordern Sie das Booklet „Motivationstraining“ an.
TAkelage NAtur GArten Volker Crantz Training & Consulting Dorfstr. 13, 25826 St. Peter-Ording, Tel. 0 48 63 / 35 14, www.tanaga.de
Mach mal an ...
BSA A65 von Ralf Seiler Ein Motorradtraum aus Birmingham lässt auch heute noch Herzen höher schlagen – der Willingrader Hauke Stolten hat sich seinen mit einer A65 Lightning aus der englischen Motorradschmiede „Birmingham Small Arms“ verwirklicht. Viele Abenteuer beginnen mit einem Traum. Und manche Träume sind schmutzig. So schmutzig wie der Film aus alten Öllappen, Schmierfett, Schleifstaub und Schweiß. Echte Schrauber kennen das Rezept, nach dem der Duft der Freiheit gemischt wird. Gemischt aus Öl, Fett, Staub, Benzin und Schweiß auf Haut und Haaren, entsteht die besondere Essenz, die Männerherzen höher schlagen und Träume wahr werden lässt. Am Ende stehen Stahl, Chrome, Aluminium, Leder, Glas und Gummi als greifbar Ganzes poliert und getankt bereit, den Traum zu leben. Zwei lange Jahre hat es gedauert, bis Hauke Stoltens Traum, einmal mit einer der legendären Maschinen aus den 1950-er und 1960-er Jahren - die einst im Sinn von „Easy Rider“ für Freiheit und Abenteuer standen - über heimische Straßen zu ziehen, wahr wurde. Neu war Hauke Stoltens Traum nicht. Begonnen hat seine Leidenschaft für alles, was zwei Räder und einem Motor hat, früh. Den ersten heimlichen Mofaabenteuern folgte mit 17 Jahren die lang ersehnte Fahrerlaubnis für die ersten richtigen Feuerstühle. Die erste Zündapp C50 Sport und eine KS50 Supersport, wurden gut ein Jahr später von einer Yamaha XS 400 abgelöst. Das folgende Architekturstudium sorgte für eine lange Pause und einen schlafenden Traum. Erst 1991 erwachte Stoltens Liebe zu den Zweirädern neu und ließ dem Architekten keine Ruhe mehr. Eine Anzeige in einem Oldtimermagazin hatte das Feuer neu entzündet. Ein pfiffiger Amerikareisender aus Süddeutschland importierte Motorräder aus Kalifornien, um seine Reisekasse aufzubessern. Unter den Maschinen befand sich unter anderem eine britische BSA Lightning. 650 Kubikzentimeter und 59 PS aus der britischen Motorradschmiede BSA, sprich Birmingham Small Arms, ließen Stoltens Begeisterung entflammen. Über den erbärmlichen Zustand der Maschine informiert, machte er sich trotzdem auf den Weg nach Bremen, um seine neue Liebe hier direkt aus dem Container im Bremer Freihafen abzuholen. „Ich stand vor einem Schrotthaufen“, erinnert sich Stolten heute. Vom Charme des alten Motorrads aus dem Baujahr 1965, der einst die Herzen kalifornischer Fahrer entzückte, war wenig übrig geblieben. Wesentliche Anbauteile fehlten. Der Motor war defekt und die Maschine wüst „gechoppt“. Abgesägte Auspuffrohre, Schutzbleche und als Zugabe ein „Affenlenker“, hatten dafür gesorgt, den englischen Traum auf zwei Rädern aus der Reihe klangvoller Namen wie Norton, Triumph, Royal Enfield, Velocette, Vincent oder eben auch BSA heraus zu reißen und seinen Nimbus zu zerstören. Für Hauke Stolten und seine Lightning begann eine abenteuerliche Zeit. 1971 hatte Birmingham Small Arms Konkurs angemeldet. Seitdem waren Originalteile rar geworden. Die Suche nach Originalteilen führte bis nach Dänemark, Norwegen, Neuseeland und England, wo die englischen Konstrukteure 1965 zum ersten Mal die Paralleltwin Zylinder beim Testlauf der Maschine zum Leben erweckt hatten. Nicht alle Teile waren zu beschaffen. Einfallsreichtum war gefragt. Häufig kam der gute Rat vom Schwiegervater Hans Steinau. Als Motorradrennfahrer mit den alten Maschinen aufgewachsen, wusste der Senior um die technischen Tücken der alten Maschinen. So entstanden Teile wie die Narbenabdeckung in liebevoller Kleinarbeit aus dem Handrad eines Operationstisches. Ein Ikea Garderobenständer musste für die Lampenhalter nach Original Vorbild herhalten. So entstand Teil für Teil ein typischer Straßenrenner der 1960er Jahre nach englischem Vorbild. Teilumbauten im Stil der ersten Hälfte der 1960er Jahre, wie Lampenhalter und Instrumentenhalter im Stile der legendären BSA Goldstar und Rocket Goldstar, ein Stummellenker, die zurückverlegte Fußrastenanlage, die nur 1965 als Option erhältlich war, eine „Clubman“ Sitzbank und der „Clubman“ Aluminiumtank machen das Besondere an der wieder auferstandenen BSA aus. Als Tribut an die Moderne wurde eine „neue“ Duplextrommelbremse von 1968 in das Vorderrad eingebaut. Die elektrische Anlage und der Motor wurden ebenfalls umfassend modernisiert. 1993 gab der TÜV seinen Segen. „Mach mal an“, meinte seinerzeit der Prüfer, der das wie aus dem Ei gepellte Sahnestück nicht einmal vom Anhänger abgeladen haben wollte. „Mach mal an“, lässt auch heute noch ein ganz besonderes Leuchten in Hauke Stoltens Augen aufflammen. Viel Zeit zum Fahren haben Hausbau, Kinder und Arbeit dem begeisterten Freund alter Motorräder nicht gelassen. „Mach mal an“, ist der Zauberspruch, nach dem Stolten in den Keller seines Hauses folgen lässt, wo die 650-er BSA Lightning brav und geduldig auf der Schrauberbühne geparkt wartet. Ganz artig und glänzend steht die alte Maschine da. So lange, bis Hauke Stolten Benzin in den Tank kippt, den Vergaser flutet und auf den Kickstarter tritt. Dann erwacht der alte englische Traum. Zunächst mit dem zaghaften Wummern der beiden nach Hitze lechzenden Kolben. Vier Mal tritt Stolten auf den Kickstarter, dann antwortet die alte BSA mit dem klassischen Röhren eines Traums, der einst den kalifornischen „Way of live“ mit begründet hat. Der Klang ist archaisch, drückt gegen das Zwerchfell und erzeugt nur Eines: Lust auf Straße. Ein wenig scheint es, als sei sie lebendig, die alte Maschine, der 1965 ein Arbeiter in England das klassische Logo der Birmingham Small Arms auf das hintere Schutzblech setzte, bevor sie das erste Mal ihre Lust auf Benzin, Straße, Kilometer und Abenteuer in die Werkhalle brüllte. (Fotos: Achim Banck) Jetzt noch sparsamer
Der Porsche Panamera Noch effizienter und mit neuen Ausstattungen gingen die Achtzylinder-Modelle der Panamera-Baureihe seit August ins nächste Modelljahr. Unter anderem die neue, serienmäßige Bordnetzrekuperation und optionale, besonders rollwiderstandsarme 19-Zoll-Ganzjahresreifen verhelfen dem Panamera Turbo zu einem Verbrauchsvorteil von 0,9 l/100 km. Das 500 PS starke Top-Modell verbraucht damit nur noch 11,3 statt 12,2 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Das entspricht einer Reduktion der CO2-Emissionen um 21 Gramm pro Kilometer. Jeweils bis zu einem halben Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer genügsamer sind Panamera S und Panamera 4S, die jetzt auf 10,3 l/100 km und 10,6 l/100 km kommen.
Grundlage der Effizienzsteigerung ist die Bordnetzrekuperation, bei der die Batterie vorwiegend während der Brems- beziehungsweise Schubphasen geladen wird. Beim Beschleunigen wird der Ladestrom der Lichtmaschine dagegen gedrosselt – der Verbrennungsmotor wird geringer belastet, weil er weniger Leistung zum Laden der Batterie abgeben muss. Diese Leistung steht damit zudem für das Beschleunigen zur Verfügung. Zusammen mit anderen Maßnahmen spart diese Ladestrategie beim Panamera Turbo 0,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nochmals um 0,2 l/100 km verbessern die neu entwickelten, optionalen Ganzjahresreifen bei jedem Panamera-Modell die Kraftstoffbilanz. Ihr weiterentwickeltes Profil sorgt zusammen mit einer speziellen Gummimischung für weniger Rollwiderstand bei gleichzeitig höherer Laufleistung. Optimiert wurde auch die Auto Start-Stop-Funktion, die nun noch schnelleres und komfortableres Anfahren nach Stop-Phasen ermöglicht.
Neuerdings ebenfalls für die Panamera V8- Modelle erhältlich ist das Porsche Torque Vectoring Plus, das zusammen mit dem Wankausgleich Porsche Dynamic Chassis Control und einer geregelten Hinterachsquersperre als Optionspaket angeboten wird.
Porsche erweitert für den Panamera darüber hinaus auch das Angebot an Lackfarben, Lederausstattungen und Sonderausstattungen. Die dreidimensionale Kartendarstellung des weiter verbesserten, optionalen Navigationssystems lässt sich jetzt zusätzlich mit einem Satellitenbild überlagern und bietet damit eine noch realistischere Darstellung und bessere Orientierung. Auf komplexen Kreuzungen werden in Europa und den USA nun auch Fahrspur-Informationen dargestellt. Die Tempolimit-Anzeige, die bisher lediglich Autobahnen berücksichtigte, ist nun – abhängig vom Datenbankbestand des Kartenmaterials – auch für Hauptstraßen und wichtige Ausfallstraßen verfügbar.